Schule: Isolierstation in einer völlig vernetzten Welt

Schule: Isolierstation in einer völlig vernetzten Welt

Mein Eindruck ist, dass wir derzeit die traditionelle Trennung zwischen Schule und unseren anderen Lebens-, Arbeits- und damit auch Lernwelten vergrößern und zementieren – statt diese Trennung als den entscheidenden Risikofaktor für zukünftige Lebensentwürfe zu erkennen und deshalb nach und nach abzubauen – und klassische Schule durch Netzwerkstrukturen und Netzwerkprozesse zu ersetzen.

Wir verstehen Schulentwicklung nach wie vor nicht als Vernetzungsarbeit im Sinne einer Kultur der Digitalität, die bereits die meisten der alten Silostrukturen großräumig unterspült hat, und die ganz neue Kommunikationen erfordert, damit wir den steigenden Komplexitäts- und Geschwindigkeitsgraden gerecht werden. Schule, so der politische und pädagogische Wille, bleibt der abgeschlossene Raum, der sie immer war: „Abgrenzung“ ist und bleibt das Erkennungszeichen ihrer Pragmatik: sowohl gegen innen über Fächer, Jahrgänge, Räume und Zeiten, die alle das Paradigma des Abgrenzens zur Grundlage haben, als auch nach außen gegenüber institutionellen und individuellen Handlungsträger*innen unserer Gesellschaften. Schule ist und bleibt eine Isolierstation.

https://www.rmv-versicherung.de/projekt-rmv-stiftung-okt-17/

Auch die mehr als zaghaften, technologischen und kulturellen Veränderungen, die Schule (und Hochschule und Weiterbildung) im Kontext der digitalen Lern-, Lebens- und Arbeitskulturen im Moment mehr gezwungen als überzeugt an sich zulässt, führen nicht in eine Überwindung der Silokulturen, sondern werden ins Bestehende (Hierarchie, Kontrolle, Vermittlung, Zelebrieren von Regionallogiken) integriert.

Das System „Schule“ ist aus sich heraus nicht netzwerkfähig. Es ist geprägt vom hierarchischen, kontrollierenden und überwachenden Vermittlungscharakter (und -auftrag). Ob es sich nun um die Entwicklung und Zulassung sogenannter Lehrmittel handelt, um die Aus- und Weiterbildung von Lehrer*innen, oder um das Kerngeschäft des Unterrichtens oder um die Gestaltung von Schulbiografien: Kontrolle ist jeweils der absolute Primat.

Ihre Kommunikationen sind jederzeit zentral gesteuert – auch dort, wo sie temporär dezentral fungieren – wenn z.B. Lernende eine Zeit lang sich selbst überlassen werden mit der Begründung, das sei jetzt selbstorganisierendes Lernen, um diese Phasen am Ende durch einen entsprechenden Kontrollmechanismus der Lehrerin wieder zu reintegrieren.

Schule erhält ihre Identität und ihre Plausibilität bis heute ausnahmslos (!) aus einem Mindset und aus einer Struktur, die das Gegenteil dezentraler, kollaborativer und agiler Netzwerkkulturen darstellen. Dabei ist die klassische Art schulischer Funktionalität im Moment nur noch selbstreferenziell: Wir machen Schule so, damit wir Schule so machen können – und wir machen umso mehr davon (Command & Control), als die Umwelten des Schulsystems an Komplexität zunehmen: Wenn draußen das Virus der Agilität um sich greift, müssen wir drinnen die Anstrengungen um die Immunisierung erhöhen und verdichten.

Unser Bildungssystem weist damit dieselbe Denke und Struktur auf wie jene Techno-Giganten, die das ursprünglich dezentrale Internet korrumpiert haben:

Im Prinzip ist das Internet ursprünglich dezentral organisiert, denn es gehört niemandem. Allerdings werden wichtige Teile des Internets mittlerweile von zentralisierten Diensten zur Verfügung gestellt. Egal ob Internet-Service-Provider, Domain-Name-System, Suchmaschinen, E-Mail, Web-Hosting, soziale Medien oder die Cloud – sie alle laufen auf einer begrenzten Zahl von Servern, die von wenigen, dafür aber sehr großen Unternehmen kontrolliert werden.

https://t3n.de/news/web-3-der-anfang-vom-ende-der-plattformoekonomie-ist-dezentral-982153/

Hand in Hand mit Großanbietern wie Microsoft machen sich ganze Gesellschaften und ihre Teilsysteme völlig abhängig von VertreterInnen der Plattformindustrien und treiben dadurch das üble Spiel des Command & Control und der Abschottung auf immer höhere und komplexere Ebenen.

https://www.boyens-medien.de/artikel/dithmarschen/buesum-erste-bauplaene-der-schule.html

Auch wenn sich digitalisierungsaffine Lehrer*innen über ihre jeweiligen Schulen hinweg digital (z.B. via Twitter) bzw. durch analoge Konferenzformate (z.B. barcamps) treffen und austauschen, ist das kein Anzeichen für eine Veränderung des Schulsystems in Richtung einer Netzwerkkultur, so wenig WOL-Circles, in denen sich Mitarbeiter von Unternehmen über einen gewissen Zeitraum hinweg zu lernenden Teams verbinden, zu einer Veränderung in Organisationsaufbau und -ablauf führen.

Schule als Lern-Netzwerk

Vernetzungsarbeit wird für Schule nur wirksam, wenn sich Schule konsequent als System zu vernetzen beginnt. Schulen kommen nur und erst dann auf den Weg in die Kultur der Digitalität, wenn sie sich selber als Systeme auf den Weg machen, nicht indem sie einzelne Lehrer*innen oder diese engagierten Leute sich selbst auf Kurse schicken. Schulen müssen selber als Organisationen zur Netzwerken werden: konkrete Schulen sich als ein Netzwerk aus Netzwerken verstehen, sich als Schule je und je dezentralisieren, sprich: als Schule lernen, sich selbst als anpassungsfähige, offene und dezentrale Struktur zu begreifen und entsprechende Funktion(alität)en zu etablieren.

Wieso das? Weil die selbstorganisierende (!) Modellierung von Lern-Netzwerken eine Antwort auf die Bedürfnisse sowohl zukünftiger Menschen als auch zukünftiger Lebens- und Arbeitswelten ist, die anders gar nicht mehr gesteuert und organisiert werden können als durch selbstorganisierte Lern- und Arbeitsnetzwerke. Der Grund dafür wiederum ist die Komplexität als das Signum unserer globalisierten Kultur – wunderbar beschrieben und erklärt bei und von Armin Nassehi.

Die ideale, weil „natürliche“ Organisationsform des Lernens ist eh und sowieso ein Netz, ein Lern-Netzwerk. Lernen ist ja eh und sowieso und ausdrücklich Vernetzungsarbeit von Bekanntem, Gewusstem und Unbekanntem durch lernende Subjekte, also Menschen, Gruppen von Menschen und Organisationen, die ja auch aus Menschen und deren Kommunikationen bestehen.

Lernen ist bewusst gesteuertes und reflektiertes Schaffen, Auffinden, Verwerfen, Nutzen und Vernetzen von Ressourcen jeglicher Herkunft und Art, um identifizierte Probleme zu lösen, und um sie als solche überhaupt identifizieren zu können. Was dabei in jedem Fall geschieht, ist erstens Vernetzung und zweitens Bildung. Wenn ich Lernen und Bildung als „Vernetzungsarbeit“ betrachte, als Lern-Arbeit an und in Netzwerken, dann ist der gesuchte Lernort keine Schule, sondern ein Knotenpunkt bzw. eine Verdichtung von Kontenpunkten in einem Netzwerk.

Lern-Netzwerke als Nachfolgerinnen traditioneller Schulsysteme sind denkbar einfache und sich ganz bewusst selbstorganisierende Formen der Organisation. Sie machen sich auf hohem Niveau das Phänomen der lebensweltlichen und systemisch wirkenden Kräfte von Selbstorganisation zunutze, wie sie seit vielen Jahren in etlichen Forschungen zu diesem Thema nachgewiesen werden. Belege dazu finden sich bei Frederic Laloux und Felix Frei für unternehmerische Kontexte, bei Noah Juval Harari für kulturelle Kontexte, bei John Erpenbeck und Rolf Arnold für Kontexte institutionalisierten Lernens. Sie alle verbindet m. E. eine Erkenntnis: Selbstorganisation stellen wir nicht her, weil sie bereits die Grundlage aller lebenden Systeme ist. Wir lernen sie vielmehr zu gestalten.

Die Werkzeuge für Schulen auf diesem Weg sind systemische Organisationsentwicklung und systemische Beratung – und zwar nicht so, wie es der traditionellen Schulperspektive entsprechen würde: nicht mehr länger im Sinne einer vermittelnden Form der Beratung, sondern dadurch, dass der Beratungsprozess selbst die Veränderung, sprich die Entwicklung einer Netzwerkkultur ist.

Mehr zum Thema „Lernen in Netzwerken“ hier.

Raus aus der Mottenkiste!

Die Notwendigkeit, Lernen und Arbeiten zu nomadisieren, nimmt zu – und es wird immer einfacher, es auch zu tun. Das führt zu krassen Gegen- und Beharrungsreaktionen in den Silos – sowohl im Bildungssystem als auch bei Arbeitgebern. Werfen wir deshalb einen Blick in die Mottenkiste, beleuchten das Scheinargument, und wenden uns dann der Lösung zu.

Für die Gralshüter traditioneller Lern- und Arbeitsprozesse fungiert die körperliche Anwesenheit von Menschen als Voraussetzung für alles andere. Nur wenn der Schüler oder die Arbeitnehmerin „da“ ist, finden wirklich Lernen oder Arbeiten statt. „Es gibt nur ein Hier, und das ist hier.“ Da geht es ganz offensichtlich um Kontrolle, also um ein Bedürfnis des lehrenden oder anstellenden Systems. Es geht nicht um die Potenziale lernender und arbeitender Menschen und darum, wie wir die entwickeln. Es geht auch nicht um die Frage, welche Lösungsmöglichkeiten uns neue Lern- und Arbeitsformate bieten, wenn wir uns nur mal ernsthaft mit ihnen auseinandersetzen würden.

Es geht um die Vermeidung von Kontollverlust. Hier ein Beitrag, der die Auswüchse der Überwachungskultur sichtbar macht.

HomeOffice im Notfall. HomeSchooling lieber nicht.

Weil es mittlerweile in vielerlei Munde ist, lassen sich die Gralshüter manchmal dazu hinreißen, einen „zweiten Ort“ zu genehmigen. Wenn es ums Arbeiten geht, sprechen sie dann von „Home Office“, und wenn es ums Lernen geht, von „Home Schooling“. Wenn schon „irgendwo“, dann zuhause. Im „Home“. Hier drückt das Weltbild der Gralshüter durch: Der Mensch hat einen (1) Arbeitsplatz und einen (1) Ort, an den er nach der Arbeit zurückkehrt – und wohin er diese Arbeit jetzt für einen Tag pro Woche mitnimmt. Andererseits ist „Home“ sehr nahe an dem, was für die Gralshüter der ausgemachte Feind allen Lernens und Arbeitens ist: die Freizeit. Deshalb: Höchstens einen Tag Home Office, und Homeschooling lieber gar nicht, denn: „Wie sollen wir das um Himmels Willen kontrollieren?“

Also bleiben der klassische Arbeitsplatz, Schulzimmer und Seminarraum die bevorzugten Modelle für Arbeiten und Lernen. Da haben wir sie unter Kontrolle – und nicht zu vergessen: sie sich gegenseitig. Schon der Wiener Zetteldichter Helmut Seethaler wusste:

Mehr über Seethaler hier.

Jetzt gibt es halt schon etliche Initiativen und Projekte, die zeigen, dass Menschen jeden Schlages und Alters sehr wohl in einer Kultur des Nomadischen lernen und arbeiten. Ja, es stellt sich heraus, dass sie durch Asynchronität, Multilokalität und Digitale Vernetzung viel lustvoller und effizienter arbeiten und sogar lernen. Auch wenn sie noch ganz jung sind oder pubertär – für die Gralshüter eigentlich noch ungereifte „pre-people“. Laloux und Bregman schildern, wie das in Organisationen gelingt und funktioniert, demokratische und soziokratische Schulen zeigen es für die Bildung.

Von der Angst, überflüssig zu werden

Doch auch gegen dieses Gelingen sind die Gralshüter gerüstet. Sie drehen den Spieß einfach um und machen aus ihrem Bedürfnis nach Kontrolle ein Bedürfnis des Arbeitnehmers und der Lernerin, „gesehen“ werden zu wollen und geführt. Sie sprechen über die große Bedeutung der sogenannten Beziehungsarbeit – die die meisten Lehrer und viele Führungskräfte, mit denen ich zusammengearbeitet habe, fürchten, wie der Teufel das Weihwasser.

„Die brauchen uns“ zu sagen, kann zwischen den Zeilen auch meinen: „Wir brauchen es, gebraucht zu werden“. Doch für einen gelingenden Umgang mit dem Bedürfnis gebraucht zu werden, sind andere Gefäße vorgesehen und auch zielführend(er) als die pädagogische Beziehung: zum Beispiel Inter- und Supervision, oder hier und da ein Gespräch unter guten Freund*innen. Die Gefahr, lernende Menschen zu Geiseln für ungestillte Bedürfnisse auf der Seite der Erwachsenen zu machen, ist in erziehenden und bildenden Berufen allgegenwärtig.

Der Schweizer Psychoanalytiker Carl G. Jung soll einmal gesagt haben:

Nichts hat mehr Einfuss auf Kinder als das ungelebte Leben der Eltern.

Dies gilt in direkter Verlängerung auch für die Beziehung Lernender zu Lehrenden – vor allem, wenn es um das Lernen von Kindern und Jugendlichen geht. Und wenn wir einmal „ausgelernt“ haben, gilt es lebenslang für die traditionelle Beziehung zwischen Chef und „Unterstelltem“ – eine nach wie vor gern genommene Bschreibung in Stellenauschreibungen im Schweizer Arbeitsmarkt.

Eine Wertung ist in der Erkenntnis Carl. G. Jungs zwar nicht enthalten. Sie lädt aber dazu ein, in Vorbereitung auf einen pädagogischen oder führenden Beruf und in dessen Ausübung intensiv ins Gespräch zu kommen mit der eigenen Bedürfnis- und Erwartungs-Biografie.

Der lehrende Beruf ist traditionell einer der wenigen, die von einem ständigen Strom der Anerkennung abhängen. Von einer Art bedingungsloser Grundversorgung. Mehr als andere Berufe oszilliert er pausenlos zwischen der Gewährung und Verweigerung sozialer Anerkennung. Niemand käme auf die Idee, so einen Bohai um den Berufsstand der Verkehrspilot*innen zu machen, auf dem ja auch eine große Verantwortung für Menschenleben lastet.

Der lehrende Beruf zieht offenbar Menschen an, die diesbezüglich einen unausgeglichenen Haushalt haben, und eben dies macht den Beruf dann anstrengend für sie. (Wenn sie jetzt gelesen haben, dass in diesem Beruf nur Menschen arbeiten, die diesbezüglich einen unausgeglichenen Haushalt haben: das steht da nicht). Es sind nicht die harten Arbeitsbedingungen und die unendlichen Ansprüche an die Lehrer, an denen die zu knabbern haben – es hat mit der Notwendigkeit zu tun sich abzugrenzen und das Anerkennungsgeschäft dort abzuwickeln, wo wir als Profis unter uns und unseresgleichen sind. Viele brennen aus und löschen ab, nicht weil der Beruf „so schön und doch so brutal ist“, sondern weil sie wichtig bleiben wollen, wo es pausenlos darum geht, überflüssig zu werden.

Die können das doch gar nicht!

Das billigste und zugleich sehr häufig eingebrachte Argument lautet, dass sowohl arbeitende als auch lernende Menschen „das gar nicht können“: Arbeits- und Lernräume bzw. Arbeits- und Lernzeiten selbstverantwortet zu gestalten, Arbeits- und Lernprojekte kollaborativ zu organisieren. Dieses Argument ist schon deswegen nichtig – gerade in Kontexten des Lernens und der persönlichen Entwicklung –, weil sich Lernen & Entwicklung ja gerade dadurch auszeichnen dass Menschen in eine Situation kommen, in der sie etwas „noch nicht können“ und vor der Notwendigkeit stehen, sich bestimmte Fähigkeiten und ein Wissen anzueignen.

Und wie sollten lernende und sich entwickelnde Menschen die Kompetenz, ihr Lernen und Arbeiten selbstgesteuert und kollaborativ zu gestalten vorweisen können, wenn die Lern- und Arbeitssilos alles dafür tun, die Entwicklung dieser Kompetenzen zu verhindern? Selbstorganisiertes Lernen und Arbeiten kann ich nun mal ausschließlich selbstorganisiert lernen.

Die Lösung: Vernetzter Individualismus

Wir individualisieren das Lernen und Arbeiten radikal und vernetzen es zugleich. Das ist mit Nomadisierung gemeint – also keine Vereinsamung vor Bildschirmen in 3.5-Zimmer-Wohnungen beim Abarbeiten von Arbeitspensen, E-Mails oder digital übermittelten Lernaufgaben, die ich zusammen mit meinem Learning Bot löse.

Es geht nicht um isoliertes und vereinzeltes Lernen und Arbeiten, sondern um eine technische, räumliche und zeitliche Erweiterung der Möglichkeiten. Es geht um zunehmende Freiheitsgrade im Organisieren und Entscheiden, damit lernende und arbeitende Menschen in ihren sich radikal verändernden Lebens-, Lern- und Arbeitswelten entsprechend erfolgreich unterwegs sein können. Es geht um den sukzessiven Abbau hinderlicher, den Lern- und Arbeitsprozess blockierender Strukturen, damit Individuen ihr Lernen & Arbeiten ihren Bedürfnissen, Potenzialen, Interessen und Grenzen gemäß gestalten können: ihr eigenes Tempo finden, ihre eigene Arbeits- und Lernkultur – mit ihren Lern- und Arbeitspartner*innen zusammen, die ihnen nicht zugeteilt oder zugewürfelt werden, sondern die sich gegenseitig finden gemäß Kriterien, die sich aus den Prozessen selbst erst ergeben.

Vernetzter Individualismus unterscheidet sich nur geringfügig von Networked Sociality, in seiner Verwendung richtet sich der Begriff mehr auf konkrete Auswirkungen und bewußte Steuerung. Er kommt bei Manuel Castells (2005) vor, und wurde von Lee Rainie & Barry Wellman in Networked – The New Social Operating System (2012) ausgearbeitet. In einer Übersicht von 12 Grundsätzen stellen die Autoren Charakteristika heraus.

Quelle

Diese Individualisierung und Nomadisierung führt zu einer fundamentalen Humanisierung des Lernens und des Arbeitens, weil lernende Menschen in ihren prägenden Lebensphasen und darüber hinaus nicht mehr jahrelang über einen Kamm geschoren werden und gemeinsam durch ein einziges Nadelöhr kriechen – und die dieses Trauerspiel dann für den Rest ihres Lebens für den Normalfall von Lernen halten – und von Arbeit.

Jederzeit und überall lernen, wann und mit wem auch immer ich möchte.

Cover Photo by Helena Lopes on Unsplash